…und du wirst finden,
oder suche nicht – und heul rum.
Ich dachte ich hätte letztes Jahr schon einen Text verfasst, aber den find ich nun nicht.
Ich bin überrascht von meinem Terrorzwerg.
Wobei nein, eigentlich bin ich nicht überrascht.
Ich weiss ja schon das Osternest suchen genauso schlimm wie verlorene Bleistifte finden ist.
Oder anders ausgedrückt: Mein Terrorzwerg hat eine ausgewachsene Anstrengungs- und Suchallergie.
Als Eltern kann das ziemlich frustrierend sein, vor allem wenn man den Rest des Jahres harte Fakten zum Osterhasen liefern muss. (Zum Christkind auch, aber das ist ja weniger Arbeit wenn alles unterm Baum liegt.)
War nicht das „Suchen“ das tollste an Ostern?
Mal abgesehen von jedem Hintergrund weswegen wir überhaupt Ostern feiern, wenn wir ehrlich sind: Uns war das als Kind ziemlich wurscht.
Ich erwarte nicht die Hammer Begeisterungsschreie, aber ein klein bisschen Vorfreude? Oder Freude übers Finden?
Wofür macht man sich als Eltern die Mühe 12 Stellen zu schaffen an denen man was finden kann, wenn Terrorzwerg gar kein Bock auf Suchen hat?
 
Ha, euch fällt auf das Sie heute keine Maus, Prinzessin oder sonst was Schmeichelhaftes ist?
Dafür bin ich zu geknickt.
Die Mühe lohnt sich nicht.
Sirene wäre auch passend, aber das KÖNNTE schon wieder als Kompliment verstanden werden.
Zumindest möchte Terrorzwerg beim Verwandtenbesuch sein bestes Benehmen zeigen.
Das konnte sie bisher immer Recht gut.
Schade das sie es nicht ausnahmsweise  für uns gemacht hat.
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